Was ist Taekwon-Do?

Taekwon-Do wurde, im Gegensatz zu den anderen großen Budo-Sportarten, nicht
in Japan zu seiner aktuellen Form entwickelt, sondern in Korea.

Schon im 5.
Jahrhundert n.Chr. wurde dort ein Vorläufer des Taekwon-Do praktiziert, als
Form einer schnellen und effektiven Selbstverteidigung. Der heutige Name
Taekwon-Do leitet sich aus den drei Silben Tae (bezeichnet eigentlich
die Füße, schließt aber alle damit ausgeführten Techniken mit ein wie:
Treten, Blocken, Springen), Kwon (heißt: die Faust, steht aber ebenso
wie Tae für alle damit ausgeführten Techniken wie Schlagen oder Blocken) und
schließlich Do her, was übersetzt "der Weg" bedeutet und
Grundbestandteil aller Budo-Sportarten ist.
"Der Weg" ist hiermit das philosophische Prinzip, wie und eben auf welchem
Weg man zu einem kompletten, sprich: vollkommenen, Kämpfer wird. Neben
Fleiß, Gehorsam spielen auch Respekt, Freundlichkeit und Bescheidenheit eine
wichtige Rolle. Beherzigt man nicht diese Regeln, bleibt einem "Der Weg",
Do, verschlossen.
Die Taekwon-Do-Gruppe des 1. Budo-Club Troisdorf e.V. beschäftigt sich
vornehmlich mit dem Erlernen und stetigen Vertiefen der Grundtechniken,
welche sowohl Schläge und Blöcke, als auch die typischen Tritte und
Beintechniken beinhalten.
Ein ausdauerndes Üben dieser Schläge und Tritte an Schlagpolstern fördert
dabei auch die Kondition und allgemeine Fitness des Sportlers.
Taekwon-Do ist mit seiner Spezialisierung auf Schlag- und Tritttechniken
somit nicht nur eine ideale Ergänzung zum Goshin-Jitsu, sondern auch für
Anfänger ein interessanter Weg, in die Welt des Kampfsports hineinzufinden.