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Vereinsfahrt Budo Club Troisdorf 2009

Die Vereinsfahrt der Kinder des 1. Budo Club Troisdorf began am 22. August, einem sonnigen Samstagmorgen. Die Kinder wurden von ihren Eltern zur Vereinshalle gebracht, wo wir uns alle getroffen haben und wo die Fahrt losging. Als Leiterin fuhr die Kinder-Trainerin Claudia Jakobs mit, unterstützt von den Jugendlichen Henrik Dieball (Co-Trainer Kinder), Juliana Mielke und Adam Kaczmarczyk (beide trainieren schon seit Jahren im Verein).

 

Hier wurde schon zu Beginn kräftig diskutiert, wie denn die Zeltbesetzung genau aussehen sollte. Nachdem wir vollständig waren, fuhren wir mit Fahrzeugen aus eigener Reihe auf einen Campingplatz nach Hennef an die Sieg. Dort angekommen teilte man uns unseren Platz zu, es war eine große Wiese mit Grill, welche direkt an der Sieg lag, die optimale Lage sozusagen.

 

Die Kinder machten sich sofort daran ihre Zelte aufzuschlagen und darauf ging es an die von Henrik vorbereiteten Spiele, die den Kindern sichtbar Spaß bereiteten. Nach den Spielen lud die brennende Sonne dazu ein in der Sieg baden zu gehen. Unter Aufsicht der Leiter gab es für die Kinder die Möglichkeit zu schwimmen, Wasserball zu spielen oder auf einem Floß zu toben. Später wurde dann gegrillt und für jeden gab es Würstchen und Brötchen, nach der vielen Bewegung genau richtig um neue Kräfte zu schöpfen.

 

Für das abendliche Stockbrot bereiteten die Kinder dann Stöcke vor, denn zu jeder Fahrt gehört natürlich ein gemütliches Beisammensein am Abend bei einem schönen Feuer und leckerem Teig. Nach einem langen Tag voller Spaß ging es dann in die Zelte zum Schlafen, bis uns Claudia am nächsten Tag zum Frühstück weckte. Auch am Sonntag hatten wir schönstes Wetter und konnten die Kinder mit weiteren Spielen beschäftigen. „Wo ist mein Schatz“ stand mit an erster Stelle bei den Spielen, es ging darum den Schatz, welcher aus Süßigkeiten bestand, hinter dem Rücken von uns Leitern über eine Ziellinie zu tragen ohne dass wir erraten wer ihn hat. Was einfach klingt, stellt sich in der Praxis als schwierige Aufgabe heraus, denn wir Leiter drehten uns in unregelmäßigen Abständen um, keiner durfte sich mehr bewegen und der Schatz durfte nicht zu sehen sein.

 

Doch die Kinder meisterten die Aufgabe durch Teamwork und Zusammenhalt gut und vernaschten die Belohnung sofort. Gegen Mittag, nach einem letzten gemeinsamen Essen bauten wir die Zelte ab und schon wurden die Kinder nach zwei aufregenden Tagen von ihren Eltern am Campingplatz abgeholt.

 

Insgesamt hatten wir riesiges Glück mit dem Wetter, es war in den zwei Tagen kaum eine Wolke am Himmel, der Campingplatz war sehr schön und bot den Kindern viele Möglichkeiten der Beschäftigung. Nicht nur ihnen scheint es viel Spaß gemacht zu haben, auch wir Leiter waren froh, dass alles so gut gelaufen ist, hatten unseren Spaß und sind uns einig: Unsere letzte Fahrt mit dem Verein war das noch lange nicht!

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Burnout 2009 - Toller Campingausflug mit Samurai Ausbildung

Am Wochenende vom 27. auf den 28.06.09 fanden sich ca. 30 tapfere Kinder und Jugendliche zu einem Samurai-Erlebniswochenende am Sportplatz des „Turnverein Klaswipper“ bei Wipperfürth zusammen.

Durch das äußerst kreative Planen einer Fantasiereise durch das alte Japan mit spannenden Samuraiprüfungen, und der fachkundigen und kindgerechten Durchführung durch Fabian Bendlow und Axel Lange erlebten die Kinder vom 1. Budo Club Troisdorf e.V.: Jule Prescher, Felin Zippan, Yannic Jakobs und Nico Heinemann ein Wochenende, das ihnen sicherlich noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird. 

Neben Axel und Fabian stellte sich auch Henrik Dieball als Samuraiausbilder zur Verfügung. Die drei Übungsleiter bildeten Kinder des TV Klaswipper, des TV Bergheim und des 1. Budo Club Troisdorf e.V. zu waschechten Samurai aus.

Die Ausbildung bestand aus pädagogisch wertvollen Spielen, fantasievoll in den Kontext einer Reise nach Edo (der Hauptstadt des alten Japans) gesetzt, sowie dem Training für das Ju-Jutsu Jugendabzeichen, welches alle vier Kinder des 1. Budo Club Troisdorf e.V mit Bravur bestanden.

Die Banner, welche die Kinder in Eigenarbeit anfertigten, zeugten ebenso von einer aufwendigen und sorgfältigen Vorbereitung wie die geheimnisvollen Auftritte Fabian Bendlows als Samurai. 

Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, so dass problemlos in den Zelten übernachtet werden konnte. Ein Bruchtest (bei dem die Kinder ein Holzbrett mit der Faust zerschlugen), bescherte Jule, Feline, Yannic und Nico zum Abschluss noch ein besonderes Erfolgserlebnis. 

Für die Übungsleiter war das Wochenende ein voller Erfolg, war doch die Atmosphäre dank aller Teilnehmer -besonders auch der mitgereisten Eltern- produktiv und gelöst.

 Teilnehmer

Spass

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Bilder von der Jugendprüfung am 1.7.2009

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Henrik Dieball wird Vizemeister im Ju-Jitsu Freikampf

Toller Erfolg für den Sportler des 1. Budo Club Troisdorf e.V.
Im letzten Jahr bildeten die Hürther Stadtmeisterschaften für Henrik Dieball die erste Erfahrung mit dem Ju Jitsu Freikampfsystem. Dabei gilt es, den Gegner im sogenannten Leichtkontakt schwerpunktmäßig mit Hilfe technisch sauberer Aktionen zu besiegen. Mit diesen Erfahrungen nahm Henrik im laufenden Jahr das Training deutlich intensiver und gezielter auf und verbesserte sich insbesondere bei den Bodentechniken. Dies hat er nicht zuletzt den Trainingseinheiten beim TV Bergheim unter Thomas Jacob zu verdanken. In seinen Kämpfen ließ er seinen Gegnern nahezu keine Chance und wurde erst im Finale gestoppt. Dort zollte er seinem kraftraubenden Kampfstil jedoch Tribut und erreichte dennoch einen hervorragenden zweiten Platz. Das nächste Ziel dürfte Henrik somit fest ins Visier genommen haben.

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Alfred Möller besteht Prüfung zum 1. DAN
Henrik Dieball legt ebenfalls eine sehr gute Prüfung ab


Seit langer Zeit stellte sich mit Alfred Möller wieder ein Sportler aus den Reihen des 1. Budo Club Troisdorf mit Erfolg der Prüfung im Goshin Jitsu zum 1. DAN, der zum Tragen des schwarzen Gürtels berechtigt und verpflichtet. Am gleichen Wochenende konnte Henrik Dieball, jugendliches Nachwuchstalent und Co-Trainer der Kindergruppe, ebenfalls seine Prüfung zum 3. Kyu (Grüngurt) bei unserem Schwesterverein in Troisdorf-Bergheim absolvieren.

Sowohl Alfred wie auch Henrik zeichneten sich stets durch überdurchschnittlichen Trainingsfleiß aus und ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an einem positiven Ausgang ihrer Darbietung aufkommen. Wie so oft im Sport spiegelt eine Prüfung nur zu einem kleinen Teil das harte Training der vergangenen Monate wider. Vielmehr steht auch in unserem Verein die Philosophie im Vordergrund, dass der Sportler selbst immer darum bemüht sein sollte, sich zu verbessern und den eigenen Anforderungen gerecht werden.

Eine Prüfung aus reinem Selbstzweck anzutreten, um eine gewisse Gürtelfarbe aufzutragen, käme dem tieferen Sinn unseres Sports in keiner Weise gerecht. So sehen es die aktiven Kampfsportler auch überwiegend als Bestätigung der eigenen Leistung verbunden mit der Gewissheit, den neuen Gürtel zu Recht zu tragen. Gerade auf Verbandsebene hatte man in der Vergangenheit häufig das Gefühl, dass die Möglichkeit des Durchfallens schon alleine aus Gründen der Außendarstellung gar nicht zu bestehen scheint. Zweifelhafte Verleihungen von höheren DAN-Graden lassen zudem sehr gute sportliche Leistungen im falschen Licht erscheinen.

Aber das Vorbild sollte stets der eigene Trainingsanspruch sein, idealer weise auch der der Trainer und Verantwortlichen im eigenen Verein. So gesehen können wir gewiss sein, dass Alfred und Henrik nichts geschenkt bekommen haben und gratulieren beiden ganz herzlich zu ihren Leistungen.
 

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Prüfungen in der Kinder- und der Jugendgruppe

In diesem Jahr fand erneut eine Bändchenprüfung in der Kindergruppe sowie eine Kyuprüfung in der Jugendgruppe statt. Bei dem weitestgehend hohen Niveau, das gezeigt wurde, braucht es einem nicht bange um unseren Nachwuchs zu werden. Die Leistungen entsprachen den Ansprüchen der Trainer und vereinzelt übertrafen sie diese sogar.

Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in das Geschehen. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere beiden "Haus- und Hof-Fotografen" Manuel Spengler und Petra Matuscheck für die bombastischen Bilder!

Wer mehr sehen möchte, sollte sich einmal bei unserem Training blicken lassen!

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Projekt „Rent A Sensei 

Jedem Ju-Jutsuka kann es nur gut tun, während seiner Laufbahn auch einmal über den Tellerrand des häuslichen Stammvereines hinauszuschauen und in anderen Vereinen als Gast mit zu trainieren. Sowohl in sportlich-technischer, als auch in sportlich-sozialer Hinsicht kann dies nur von Vorteil sein. Auf diese Weise erhällt man neben einer Abwechslung zum gewohnten, aber bewährten Training zu Hause auch Eindrücke vom Treiben in anderen Dojos.

Für Vereinstrainer versteht es sich von selbst, dass man sich über Lehrgänge und Gastbesuche über Neuerungen im technischen Repertoire des Ju-Jutsu auf dem Laufenden hält und sich eigenständig auf die Suche nach neuen Inhalten und Gestaltungsmöglichkeiten für das Training im eigenen Verein macht. Wenn es aber um die Bereitschaft unter den Ju-Jutsuka aus den Schülerreihen geht, steht man auch als noch so engagierter Trainer leider oftmals vor der Wand. Obgleich dieser Umstand zu bedauern  ist, ist er auch verständlich. Schließlich haben die meisten Sportskollegen genug in ihrer Freizeit zu tun und sind mit dem heimischen Training bereits bestens bedient. Man kann eben niemanden zu seinem Glück zwingen. 

Um den Ju-Jutsuka der Region des Rhein-Sieg Kreises in NRW dennoch einmal etwas Abwechslung und Gelegenheit zum Austausch zu bieten, fanden sich Anfang April drei große Vereine der Region zu einem gemeinsamen Projekt zusammen. Der Grundgedanke des Projektes „Rent A Sensei“ ist folgender. Wenn man die Schüler nicht auf fremde Matten bekommt, dann reicht man eben die Trainer herum. Man dreht den Spieß ganz einfach um.

In diesem Sinne liehen sich der 1. Budo-Club-Troisdorf und die Ju-Jutsu Abteilungen des SSF Bonn und des TV 1909 e.v. Bergheim-Sieg für jeweils eine Trainingseinheit gegenseitig ihre „Vorturner“ aus. Jeder Gasttrainer konzipierte eine kurze und in sich geschlossene Trainingseinheit und stellte sich damit auf die Matte eines Kollegenvereines.

Durch eine gemeinsame Absprache unter den beteiligten Trainer wurde sichergestellt, dass den Sportlern in den Gastvereinen auch wirklich neue oder sonst eher vernachlässigte Aspekte des Trainings auf der Matte präsentiert wurden. Schließlich ging es ja um den gegenseitigen Austausch. Auch für die erfahrenen Trainer war das noch einmal eine kleine Herausforderung. Plötzlich steht man vor einem ganz anderen Publikum und soll innerhalb einer Trainingseinheit ein geschlossenes, abgerundetes und vor allem motivierendes Programm bieten.

Themen des Austausches waren natürlich die eigentlichen Techniken, aber auch der Bereich der Didaktik und Wissensvermittlung im Ju-Jutsu. So mancher Trainer konnte sich so von den Kollegen sogar noch den einen oder anderen Kniff oder einfach nur neue Formen der Unterrichtsgestaltung abschauen. 

Aufgrund des großen Erfolges und der durchweg positiven Resonanz, soll das Projekt „Rent A Sensei“ in Zukunft regelmäßig durchgeführt werden und Ziel wird es auch sein, weitere Vereine der Region mit ins Boot zu holen.

 

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Aikido Vereinslehrgang 2007

Am 8. Dezember 2007 fand der erste Vereinslehrgang des Jahres in unserem Dojo in Troisdorf-Sieglar statt. Als Referent konnte kein geringerer als Klaus Petermann, 5. DAN Honbu Dojo (Tokio/Japan) gewonnen werden, der die traditionelle Kunst des Aikido von den Großmeistern in Japan erlernt hat. Weiterhin ist er Lehrbeauftragter des AiKiKai Deutschland, dem deutschen Fachverband für Aikido e.V.

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba  entwickelt wurde. Die Techniken des Aikido sind vom Aiki-JuJutsu sowie dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird.

Aikido ist eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. Aikido enthält neben waffenlosen Techniken (Tai-Jutsu) auch den Umgang mit dem Langstock (Aiki-Jo) und dem japanischen Schwert (Aiki-Ken). Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des Aikido.

Aikido beruht auf einem geschulten und disziplinierten Willen als lenkender Kraft (KI) und dem Vermögen, Gedanken und Handlungen in Harmonie (AI) zu koordinieren.

Menschen stehen dem Phänomen Aikido oftmals ratlos oder spöttisch gegenüber. Ratlos, weil sie sich auf den ersten Blick nicht erklären können, wie das Ganze funktioniert. Spöttisch, weil sie nicht glauben, dass es funktioniert. Die spielerische Leichtigkeit mit der ein Angreifer geworfen werden kann, scheint nur durch das stille Einverständnis desjenigen möglich zu sein, der geworfen wird. Dieses Einverständnis gibt es wirklich - allerdings beruht es nicht auf Absprache sondern auf den Prinzipien des Aikido.

Kraft wird nicht Kraft entgegengesetzt, Kraft wird mit Kraft vereint und so verdoppelt. Gegensätze werden aufgehoben. Bewegungen verschmelzen miteinander, gehen ineinander über. Die Kontrolle über das Geschehen bleibt jedoch immer beim Werfer. Und weil er in jedem Moment die Situation sicher kontrollieren kann, ist es ihm möglich, nicht nur sich selbst, sondern auch das Leben und die Gesundheit des anderen zu schützen.

Goshin-Jitsu beinhaltet Elemente des klassischen Aikido, jedoch wurden sie im Laufe der Zeit im Sinne einer modernen Selbstverteidigung praxisnah abgewandelt. So sahen sich denn auch die 19 Lehrgangsteilnehmer den gezeigten Techniken in "Reinkultur" phasenweise etwas ratlos gegenüber. Die weiträumigen, ineinander gleitenden Bewegungen setzen ein gehobenes Maß an Konzentration, Timing und feinmotorischen Fähigkeiten voraus.

Klaus Petermann verstand es jedoch zu jedem Zeitpunkt, die Sportler behutsam an die ungewohnten Ausführungsweisen heranzuführen, so dass mit zunehmender Dauer im wahrsten Sinne des Wortes spürbare Erfolge sichtbar waren. Denn die Techniken beruhen insbesondere auf die Aktivierung der schmerzhaften Gelenk- und Nervenpunkte des menschlichen Körpers. Zweifel an der Wirksamkeit behob der Meister höchstpersönlich durch umgehende Demonstration in Vollendung.

Am Ende des Lehrgangs gab es ausnahmslos Beifall und positive Rückmeldungen. Klaus Petermann bedankte sich seinerseits bei den aktiven Sportlern, die konzentriert und mit viel Freude bei der zu Werke gingen. Er bot zudem an, auf diesem Lehrgang aufbauend eine Fortsetzung im kommenden Jahr durchzuführen. Josef Hennes, 2. Vorsitzender des 1. BCT nahm dieses Angebot dankend an, wohl wissend, dass Klaus Petermann mit seinem Aikido-Dojo in Niederkassel quasi um die Ecke wohnt.

 

 

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Stand: 07.09.09